Biometrischer Zutritt

Biometrisches Zutrittssystem: Sie selbst sind der Schlüssel.

Fingerprint-Leser und Gesichtserkennung erkennen berechtigte Personen eindeutig – ganz ohne Schlüssel, Karte oder Passwort. Im selben Moment öffnet sich die Tür, und auf Wunsch schaltet sich Ihre Alarmanlage unscharf.

Im Türflügel integrierter Fingerprint-Leser

Finger oder Gesicht

Sicher ist, wer wirklich vor der Tür steht.

PIN-Codes und Ausweiskarten haben sich in der Zutrittskontrolle bewährt. Eine Frage beantworten sie jedoch nicht: Steht tatsächlich die berechtigte Person an der Tür?

Biometrische Verfahren schließen diese Lücke. Sie legen den Finger auf oder schauen kurz in die Kamera des Lesers. Das System gleicht die Merkmale mit den eingelernten Daten ab und gibt die Tür frei. Berechtigte Personen gelangen wie gewohnt ins Gebäude oder in die für sie freigegebenen Bereiche, alle anderen bleiben draußen.

  • Fingerabdruck oder Gesichtserkennung – auch kombiniert an einer Tür
  • Kein Schlüssel, keine Karte und kein Code, der verloren oder weitergegeben werden kann
  • Tür öffnen und Alarmanlage unscharf schalten in einem Schritt
  • Stiller Alarm in Bedrohungssituationen
  • Für Privathäuser und Unternehmen
HAUSTÜRBEREITERKANNTERKANNTUNBEKANNTSENSORZUGANG · HAUSTÜR06:58ALARM UNSCHARFFingerabdruck · Bewohner 117:42Gesicht · Bewohner 223:10KEIN ZUTRITTUnbekannter FingerALARMANLAGE SCHARFALARMANLAGE UNSCHARFALARMANLAGE SCHARF
Finger auflegen oder in die Kamera schauen: Tür auf, Alarmanlage unscharf – Unbekannte bleiben draußen

Funktionen

Ein Finger, ein Blick – Sicherheit und Komfort.

Ein biometrisches Zutrittssystem ersetzt nicht nur den Haustürschlüssel. Im Zusammenspiel mit Ihrer Alarmanlage wird es zum bequemen Bedienelement Ihrer Sicherheitstechnik.

Öffnen per Fingerabdruck

Finger auflegen, die Tür öffnet sich. Niemand muss mehr nach dem Schlüssel suchen. Der Sensor sitzt auf Wunsch unauffällig im Türblatt oder im Griff.

Öffnen per Gesichtserkennung

Ein kurzer Blick in die Kamera genügt – berührungslos und praktisch, wenn Sie Einkäufe oder Gepäck in den Händen haben. Je nach Gerät auch bei Dunkelheit.

Alarmanlage gleich mit

Im selben Moment schalten Sie Ihre Alarmanlage unscharf. Ein Schritt statt zwei, jedes Mal, wenn Sie nach Hause kommen.

Stiller Alarm

Ein eigens eingelernter Finger setzt im Ernstfall unbemerkt einen stillen Alarm ab, ohne dass ein Täter etwas davon mitbekommt.

Berechtigt ist die Person

Die Freigabe ist an persönliche Merkmale gebunden. Sie bestimmen, wer eingelernt wird, und entfernen Berechtigungen jederzeit wieder.

Bauformen

Fügt sich in Ihre Tür und Fassade ein.

Fingerprint-Leser als Unterputzvariante neben der Tür

Biometrische Leser lassen sich dezent in den Eingang integrieren. Je nach Tür und Eingangssituation stehen verschiedene Bauformen zur Wahl.

  • Im Türflügel: flächenbündig im Türblatt und kaum sichtbar
  • Im Türgriff: der Sensor sitzt direkt im Stoßgriff der Haustür
  • Unterputz neben der Tür: der Leser sitzt bündig in der Hauswand
  • Gesichtserkennung als Terminal: neben der Tür, am Drehkreuz oder im Empfangsbereich
  • In der Türstation: kombiniert mit Klingel, Kamera und Sprechstelle einer Video-Türsprechanlage

Welche Variante zu Ihrer Tür passt, klären wir bei einem Termin vor Ort.

Datenschutz

Biometrische Daten verdienen besonderen Schutz.

Fingerabdruck- und Gesichtsmerkmale zählen zu den besonders geschützten personenbezogenen Daten. Darauf achten wir schon bei der Planung Ihres Systems.

Lokal gespeichert

Die biometrischen Merkmale werden lokal im Zutrittssystem an Ihrer Tür gespeichert. Wie das bei dem für Sie geplanten System im Detail geregelt ist, erläutern wir Ihnen vor der Installation.

Im privaten Umfeld

Sie entscheiden selbst, wer eingelernt wird. Berechtigungen und gespeicherte Merkmale lassen sich jederzeit wieder löschen.

Im Unternehmen

Gegenüber Beschäftigten gelten besonders strenge Anforderungen. Biometrischer Zutritt sollte deshalb freiwillig sein und stets eine Alternative bieten, etwa Chip oder Karte der Zutrittskontrolle.

Hinweis

Wir beraten Sie zur Technik und zu einer datensparsamen Konfiguration. Eine Rechtsberatung oder die rechtliche Prüfung im Einzelfall ersetzt das nicht. Stimmen Sie die Einführung im Betrieb frühzeitig mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und gegebenenfalls dem Betriebsrat ab.

Kombinieren

Biometrie, Klingel und Kamera an einer Stelle.

Fingerprint-Leser und Gesichtserkennung lassen sich in eine Türstation mit Klingel, Kamera und Sprechstelle integrieren. Besucher klingeln wie gewohnt, Sie selbst öffnen per Finger oder Blick, ohne einen Schlüssel aus der Tasche zu holen.

Für Personen, die nicht eingelernt werden sollen oder möchten, etwa Gäste oder Dienstleister, ergänzen Sie Chip, Karte oder Code aus der Zutrittskontrolle. Auf Wunsch arbeitet das Ganze mit Ihrer Alarmanlage zusammen. Wartung und Erweiterung übernimmt unser Service.

Haustür öffnen per Fingerabdruck

FAQ

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Kann ich mit Fingerabdruck oder Gesicht auch meine Alarmanlage bedienen?

Ja. Ist der biometrische Leser mit Ihrer Alarmanlage verbunden, öffnen Sie nicht nur die Tür, sondern schalten die Anlage gleichzeitig unscharf.

Wie funktioniert der stille Alarm per Fingerabdruck?

Neben Ihren normalen Fingern wird ein bestimmter Finger für den Notfall eingelernt. Legen Sie diesen in einer Bedrohungssituation auf, setzt das System unbemerkt einen stillen Alarm ab, etwa an eine Notruf- und Serviceleitstelle oder an Ihre Vertrauenspersonen.

Funktioniert die Gesichtserkennung auch im Dunkeln oder mit Brille?

Gesichtserkennungsleser arbeiten meist mit Infrarotlicht und erkennen eingelernte Personen je nach Gerät auch bei Dunkelheit. Brille oder Bart stören in der Regel nicht, eine tief sitzende Kapuze oder eine Maske kann die Erkennung erschweren. Gute Geräte prüfen außerdem, ob ein echtes Gesicht vor der Kamera steht und nicht nur ein Foto.

Wo werden meine biometrischen Daten gespeichert?

Die biometrischen Merkmale werden lokal im Zutrittssystem gespeichert. Wie das bei dem für Sie geplanten System konkret geregelt ist und wie Sie Daten wieder löschen, erläutern wir Ihnen vor der Installation.

Dürfen Unternehmen biometrischen Zutritt für ihre Beschäftigten einsetzen?

Biometrische Daten sind besonders geschützt. Im Betrieb sollte biometrischer Zutritt deshalb nur freiwillig eingesetzt werden und immer eine Alternative bieten, zum Beispiel Chip oder Karte der Zutrittskontrolle. Stimmen Sie die Einführung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und gegebenenfalls dem Betriebsrat ab. Eine Rechtsberatung können wir nicht ersetzen.

Kostenlose Beratung

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